WORLD TOUR THAILAND

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COLLECT MOMENTS NOT THINGS 

Thailand in 8 Wochen

Hey Leute!

Weiter geht meine Reise ins schöne faszinierende Thailand!

Das erste Mal Thailand! Ach, was sag ich denn, das erste Mal ASIEN! Und ich konnte es gar nicht abwarten! Gefühlt war schon jeder einmal da, schließlich ist Thailand der absolute Klassiker wenn es ums Backpacking geht. Aber bei mir ging es in den letzten Jahren immer in die andere Richtung der Welt. Aber nun endlich konnte auch für mich das Abenteuer Thailand beginnen.

Das Wichtigste zuerst : Dein Visum

Das ist auch ganz schnell abgehandelt, bei Einreise erhältst du kostenlos ein Visa on Arrival, das für 30 Tage gültig ist. Dieses Touristenvisum kannst Du einmalig um weitere 30 Tage verlängern.

Vom Norden in den Süden

Home is where your Bag is..

Chiang Mai

Mein erstes Ziel meiner Thailand Reise sollte Chiang Mai sein. Die im Volksmund als „Rose des Nordens“ bekannte Stadt und ihre Umgebung mit ihrer idyllischen Lage am Ufer des Flusses Ping bestechen durch die einmalige landschaftliche Schönheit und jede Menge faszinierender Tempel, ebenso wie durch unverwechselbare kulturgeschichtlichen Monumente. 300.000 Menschen leben in der nordthailändischen Stadt Chiang Mai, der zweitgrößten des Landes

Ich habe mich dafür entschieden 3 Tage hier zu bleiben, uns war relativ schnell klar, dass für einen Zeitraum von 8 Wochen nur AirBnB in Frage kommt. Selbst für einen kürzeren Zeitraum würden wir jedem AirBnB empfehlen. Die Auswahl in Thailand ist riesig.

Also haben wir uns am Vorabend, noch in Australien, eine sehr schicke Unterkunft in der AirBnB App reserviert und vor Ort ganz easy bezahlt. Unsere erste Unterkunft lag direkt zentral in der City.

Tag 1. Chiang Mai

Gleich nach dem Einchecken haben wir uns entschieden einen Roller zu mieten, da alles sehr weitläufig ist in Chiang Mai und am besten mit dem Roller zu erreichen ist. Der Roller kostete uns 250 Bath pro Tag.

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Den Straßenverkehr in Thailand zu beschreiben ist nicht einfach! Ich nenne ihn mal „wild“. Gefühlt sind dort mehr Roller unterwegs als Autos. Außer roten Ampeln gibt es nicht viele Regeln, die von den Rollerfahrern in Thailand beachtet werden. Die Rollerfahrer umkurven die Autos oder weichen zur Not auch auf den Bürgersteig aus.Es ist in jedem Fall Vorsicht geboten!! Achtung Linksverkehr!!

Als erstes haben wir uns mit dem Verkehr vertraut gemacht und sind ein paar Runden in und um die City gefahren. Erstes Erkenntnis dazu, in jedem Fall brauchst du definitiv Fahr-Erfahrung meiner Meinung nach. Chiang Mai ist sehr anspruchsvoll!

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Nach ein paar Kilometern kam ich auch schon in die erste Polizeikontrolle. Polizisten halb vermummt und mit Maschinengewehren. Na toll, dachte ich mir und es wurde mir schon etwas Flau im Magen. Habe ich was falsch gemacht? Die Roller Fahrer vor mir wurden komplett durchsucht und mussten ihre Ausweise zeigen. Da im Gegensatz bei mir sich die Polizisten nur für meine „Tattoos“ interessierten 🙂 und ich nach einem netten Plausch mit diesen auch einfach wieder weiterfahren durfte.

Tag2. Chiang Mai

Am nächsten Tag haben wir uns entschieden zu dem bekanntesten Tempel in Chiang Mai  zu fahren. Der Wat Phra That Don Suthep Tempel! Der Weg dorthin war nicht leicht zu finden ohne Navi, sondern nur mit Handy Karte war das schon ein Abenteuer.

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Wat Doi Suthep

Der Wat Doi Suthep ist der Tourismusmagnet im Gebiet rund um Chiang Mai. Der ca. 25 Kilometer vom Stadtzentrum entfernte Tempel ist unbestritten einer der Schönsten überhaupt. Die kunstvolle Verzierung der Dächer und der goldene Chedi sind einzigartig. Auch die Lage auf dem Berg ist grandios und erlaubt bei guter Sicht kilometerweiten Blick über Chiang Mai und die wunderschöne Berglandschaft.

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Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen kurzen Stop bei dem Mae Sa Waterfall gemacht, das bietet sich an, da dieser direkt auf derselben Strecke liegt. Der Wasserfall erstreckt sich über 8 Stufen und du kannst alle zu Fuß erkunden, wobei die oberen Stufen etwas schwieriger zu erreichen sind als die Unteren.

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Den Abend haben wir auf den berühmt berüchtigten Night Markets ausklingen lassen.

Es scheint so, als würde die ganze Stadt nur aus Night Markets bestehen. Egal wo wir waren, überall Märkte und Stände. Wer also shoppen und bummeln möchte, der kann das in Chiang Mai sehr gut tun. Es ist günstig und vielfältig.

Einer der bekanntesten Märkte ist wohl der Saturday und Sunday Night Market (auch Walking Street genannt). Hier findest man wirklich alles. Hier tummeln sich natürlich auch tausende Besucher und Touris, es war schon ziemlich kuschelig und eng auf den Straßen aber dennoch cool.

Des Weiteren kann ich den Ploen Ruedee Night Market empfehlen (mein Favorit). Dieser kleine Platz ist voll mit Leckereien und Köstlichkeiten. Ob Cocktails, Nudelgerichte, Burger, Pizza, Crepes, Smoothies usw.. und die Location ist einfach cool.

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Von Ayutthaya nach Chiang Mai

Die Abreise steht vor der Tür und wir überlegten uns noch weiter in den Norden zu fahren in Richtung Pai, aber da es mich mehr ans Meer zieht haben wir uns für den Night Bus nach Ayutthaya entschieden. Der Bus macht nach ein paar Stunden Rast auf einem Rasthof und man kann sich dort ordentlich mit einem vorbereiteten Buffet stärken. Der Nachtbus „First Class“ von Ayutthaya nach Chiang Mai hatte 900 Baht gekostet. Die Fahrt dauerte rund 9 Stunden. Im Bus gab es AC, Decken, einen Snack und Wasser. Ausserdem lassen sich die Sitze nach hinten klappen. Ich war mit dem Service sehr zufrieden.

 

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Ayutthaya

Wir kamen mitten in der Nacht in Ayutthaya  an und wurden an irgendeinem Busbahnhof rausgeworfen (mitten im Nirgendwo). Das nächste Problem, das auf uns zu kam war, dass niemand von den Einheimischen dort Englisch sprach, nicht mal die Taxi Fahrer und wir mussten uns in die City durchkämpfen. Dort angekommen waren alle Unterkünfte ausgebucht und wir suchten weitere 2 Stunden bis wir zum Glück Etwas fanden.

Ein Tag in Ayutthaya 

Wir beschlossen an diesem Tag eine kleine Tempel Tour zu machen, das bietet sich in Ayutthaya gut an. Kaum stiegen wir in ein Tuk Tuk ein, bot uns der Fahrer schon eine Tour durch Ayutthaya  an.

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Unsere erste Station führte uns zum Wat Yai Chai Mongkhon Tempel. Der Tempel liegt im Osten von Ayutthaya, ein bisschen ausserhalb, dort sieht man auch heute noch eine große Anzahl von Mönchen.

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Im Wat sieht man natürlich auch ein grosse Zahl von Buddha Statuen, die um den Chedi herumsitzend aufgebaut sind.

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Als Nächstes stand Elefantenreiten auf dem Plan mit anschließendem Mittags Buffet.

Ich bin generell überhaupt kein Fan von so Etwas, genauso wenig wie von Fotos mit Tigern machen. Das ist so unnatürlich in meinen Augen und sollte verboten werden. Die Tiere gehören in die Freiheit und ihre natürliche Umgebung.

Aber ich habe mich an diesem Tag doch dafür entschieden das Ganze mitzumachen und ich muss sagen, dass ich in diesem Park komplett vom Gegenteil überzeugt wurde. Den Tieren ging es prächtig, sie sahen stark und gepflegt aus. Genauso schön war auch der Umgang mit ihrem Pfleger. Es hat jede Menge Spaß gemacht und man bekommt echt Einiges geboten für sein Geld.

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Bangkok

Am nächsten Tag ging es dann weiter mit dem Bus nach Bangkok, die Fahrt dauerte zwei Stunden. Auf dem Weg nach Bangkok reservierten wir uns noch eine coole Unterkunft in der AirBnB App.

Leider war es nicht das normale Bangkok zu der Zeit wo wir dort waren 😦 kurz vor unserer Reise nach Thailand verstarb der König des Landes und so war Trauer angesagt in ganz Thailand, vor allem merkte man das in Bangkok. Am Tag unserer Ankunft in Bangkok war auch noch die Überführung des Leichnams des Königs. So war auf den Straßen ziemlich viel los.

Unsere AirBnB Wohnung für den Aufenthalt in Bangkok

Am nächsten Tag stand Sightseeing in Bangkok auf dem Programm. Nichts leichter als das. Raus auf die Straße und ab in eines der unzähligen Taxis oder Tuk Tuks. Ich entschied mich einen Tuk Tuk Fahrer anzusprechen und mit diesem eine Route zu vereinbaren.

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Unser erster interessanter Halt war das Sofitel mit einer wunderschönen Aussicht über Bangkok, es ist das wahrscheinlich coolste und stylishste Hotel in Bangkok.

Das Sofitel hat eine Traumlage, es liegt direkt am Lumphini-Park, wodurch man den unverwechselbaren Ausblick auf das viele Grün, und die Skyline Bangkoks im Hintergrund hat. Mein absolutes Highlight im Hotel war der Pool! Aber seht selbst.

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Night Market

Als wir am Abend den Nachtmarkt besuchten war ich im Paradies. Hier gibts nicht nur jede Menge Klamotten zu kaufen, sondern auch viele Essenstände mit traditionellem Thai-Food, das wirklich sehr lecker ist. Achtung: Da hier hauptsächlich Einheimische essen, solltest du vorsichtig sein, wenn du scharfes Essen bestellst. Hier gibts keine „Touri“-Schärfe sondern richtige Thai-Schärfe.

Hast du keine Lust mehr auf Shoppen, kannst du in einer der vielen Bars zum Abschluss noch das ein oder andere Getränk zu dir nehmen. Die Bars sind in alten Containern untergebracht. Das ganze ist ein kleiner Bangkok Hipster-Ort, an dem das Nachtleben pulsiert.

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Khao San Road Bangkok – Eine eigene Welt

An unserem letzten Tag fuhren wir zur berühmt berüchtigten Khan San Road.

Die Khao San Road ist eine rund 400 Meter lange Straße im Herzen Bangkoks. Der Name Khaosan Road bedeutet wörtlich übersetzt “Straße des geschälten Reises”. Die Khao San Road ist die Backpacker- und Partymeile in Bangkok schlechthin. Getrost kann sie als das Weltzentrum für Backpacking bezeichnet werden.

Die kleine Straße steht als Synonym für das komplette Touristenviertel, welches drumherum entstanden ist. Hier haben sich unzählige Läden und Stände angesiedelt, welche Produkte für Rucksacktouristen anbieten. Außerdem ist die Khao San Road für ihre unzähligen Unterkünfte im unteren und mittleren Preis- und Komfortniveau bekannt.

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Koh Tao

Endlich! Es ging in Richtung Süden 

Wir haben am Abend noch ein paar Reisebüros abgeklappert in Bangkok. Die beste Option von Bangkok nach Koh Tao ist mit Lomprayah. Der ganze Spaß, also Bus und Boot, hat mich 1150 Baht (knapp 30 Euro) gekostet.

Ich hab das Ticket am Tag zuvor gekauft und das war kein Problem, der Bus war aber am Ende ausgebucht. Auf jeden Fall ein bis zwei Tage vorher sich darum kümmern. Am Tag des Trips muss man sich dann ein bis zwei Stunden vorher am Lomprayah Office einfinden. Man bekommt einen tollen Aufkleber mit der Sitznummer aufs T-Shirt und Tickets fürs Schnellboot. Dann heisst es warten bis zur Abfahrt.

Nach einer 8 Stunden fahrt kommt man schließlich am Pier in Chumphon an. Nach zwei Stunden des weiteren Wartens geht es schließlich aufs Katamaran-Schnellboot.

Ganz Wichtig in Thailand ist es : Viel Wartezeit mit einzuberechnen 🙂 Die Thais leben alles ein bisschen gemütlicher. 

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DIE ANKUNFT AUF KOH TAO

Je nach Seegang kommt man dann zwei Stunden später am Pier in Koh Tao an. Dort wurden wir dann schon herzlich empfangen, da wir ein paar Tage zuvor mit AirBnb eine schöne Unterkunft gebucht haben. Mit dem Pick-Up Truck ging es dann in unsere Unterkunft, der Weg dorthin war etwas holprig. Aber kaum angekommen eröffnete es uns das Paradies!

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Unsere Unterkunft in Koh Tao, gebucht mit der App AirBnb! Wunderschön!

Die nächsten Tage auf Koh Tao sollten absolut wunderbar werden! Koh Tao ist meiner Meinung nach eine der schönsten Ecken in ganz Thailand!

Die Buchten und Strände sind einfach ein Traum. Um sich auf der Insel fortzubewegen, ist definitiv ein eigenes Fahrzeug notwendig. Deswegen mieteten wir auch gleich einen Roller ( Achtung: die Straßen auf Koh Tao sind nicht die Besten! ) und besichtigten am ersten Tag auch gleich den ersten coolen Strand.

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-Die Strände und Buchten auf Koh Tao

Die nächsten Tage fuhr ich also mit meinem Scooter die ganze Insel ab und erblickte die schönsten Buchten und Strände, die ich je gesehen habe. Besonders toll sind die Chalok Bay und der nahe Freedom Beach, sowie Aow Luk im Süden.

Auf der Ostseite empfiehlt sich ein Besuch der Tanote Bay, Mango und Hin Wong Bay sind ebenfalls tolle Orte zum Schnorcheln. Generell sind alle Strände sehr empfehlenswert!

Der Sairee Beach ist der Hauptstrand der Insel und auch der Längste. Hier finden sich viele Bungalows und Bars. Vor allem junge Backpacker feiern hier jede Nacht. Wer nach Ruhe sucht, sollte eine Unterkunft an diesem Strand meiden.

Nach dem Frühstück ging es auch schon los und wir schmissen uns auf unsere Scooter und befuhren die Insel.

Aber lasst euch selbst von den Bildern Inspirieren 🙂

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Auf Koh Tao gibt es etliche tolle Viewpoints, eins meiner Highlight ist der Mango Viewpoint, welcher auch der Höchste sein dürfte.

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Koh Tao: Ich will ein Tattoo!

Ich wollte mich in Thailand auf jeden Fall tättowieren lassen. Und hey, wenn du auf Koh Tao bist und dort einer der besten Tättowierer der Welt ist – auf was soll ich bitte noch warten? Also habe ich mich an unserem letzten Tag dafür entschieden mir ein Palmen Tattoo stechen zu lassen, mit der einheimischen Tattoo Art Bamboo. Ich bin überaus begeistert von meinen Tattoo, noch dazu war es nach nur wenigen Tagen komplett abgeheilt.

Nach vielen tollen Tagen kann ich über Koh Tao nur Eines sagen: Koh Tao ist wunderschön und für mich definitiv eines der schönsten Ziele in Thailand. Klar findet sich hier Alles was das Touristenherz begehrt, allerdings finde ich es hier selbst in den Hauptorten Mae Haad und Sairee Beach noch nicht so schlimm.

Wer absolute Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, wird diese zu 100% an einer der vielen kleinen Buchten finden. An den meisten haben sich urige Resorts angesiedelt, welche teilweise sogar recht günstig sind.

Koh Phangan

Am nächsten Tag ging es ziemlich zeitig in der Früh wieder mit der Fähre Richtung Koh Phangan. Wir hatten am vor Tag die Fähre und die nächste Unterkunft gebucht.

Angekommen in Koh Phangan sprangen wir ins Taxi und ließen uns zu unserem wunderschönen Resort bringen.

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Koh Phangan die weniger bekannte Insel. Die in der Nähe von Koh Samui gelegene Insel ist vor allem für die berühmt berüchtigten Fullmoon Partys bekannt. Dass Koh Phangan aber viel mehr als nur Partyinsel sein kann, habe ich auf meiner Inseltour selbst erfahren…

Sightseeing Koh Phangan:

Die rund 19 Kilometer lange und 12 Kilometer breite Insel schreit förmlich nach einer ausgiebigen Rollertour. Also entschied ich mich die Insel auf eigene Faust zu erkunden und mietete ein Fahrzeug im Hotel an. Der Preis war mit 200 Baht in Ordnung. Der Zustand des Rollers sehr gut. Also schnappte ich mir noch eine Karte an der Rezeption und machte mich auf, die Strände und die Natur Koh Phangans zu erkunden.

 

Meine Route führte mich von Haad Rin entlang der Küste nach Thong Sala. Von dort aus ging es quer durch den Dschungel in Richtung Nord/Nord-Ost der Insel. Die Straße befand sich noch im Bau und somit war nur ein Pfad aus Dreck befahrbar. Wer hier nicht höllisch aufpasst muss auf jeden Fall mit einem Sturz rechen. Keine schöne Vorstellung mitten in der Wildnis auf einer relativ abgeschiedenen Insel.

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Auf meinem Weg kam ich an einigen kleineren Sehenswürdigkeiten vorbei. Mehrere nicht allzu spektakuläre Wasserfälle kreuzten meinen Weg.

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Nach Ewigkeiten bin ich endlich im Norden der Insel am Bottle Beach angekommenen traf dort die englischen und deutschen Backpacker, die ich am vor Tag in Koh Tao kennengelernt habe.

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An diesem Abend stürzten wir uns ins Nightlife von Koh Phangan und es verschlug uns in die coole Amsterdam Bar, wo man spät Abends einen atemberaubenden Sonnenuntergang bei einem Bierchen genießen kann.

Das Nachtleben von Koh Phangan fand ausschließlich in Haad Rin statt. Am dortigen Strand werden auch regelmäßig die legendären Fullmoon Partys zelebriert. Während meines Aufenthalts fand zwar keine statt, ich konnte mir trotzdem grob ausmalen, wie es hier zugehen muss.

In Haad Rin selbst gibt es unzählige ausländische Restaurant und Bars. Gutes Thaifood ist hier gar nicht so einfach zu bekommen. Überwiegend verkehren hier junge Engländer und Amerikaner. Wodka und Sangsom Buckets gibt es an jeder Ecke zu kaufen.

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Nach diesem Bild verbrachte ich die restliche Nacht als Unterstützung im Krankenhaus. Da eine unserer Clique beim Verlassen der Bar einen schweren Roller Unfall hatte. Ja auch das gehört leider zu Thailand.. Alkohol und das unsichere Rollerfahren verträgt sich einfach nicht. Ihr Urlaub war danach gelaufen, sie bekam von unten bis oben einen Verband verpasst.

In den nächsten Tagen begab ich mich tagsüber noch auf weitere Erkundungstouren und entdeckte dabei noch einen coolen View Point der mit einem langen Anstieg zu erreichen war. Dieser hatte auch auf halber Strecke einen Wasserfall, aber leider hatte er zu meinem Zeitpunkt nicht viel Wasser. Aber ich konnte das ganze gut als eine kleine Erfrischung nutzen.

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Am nächsten Tag machten wir noch einen Bootsausflug zum Schnorcheln, Wandern und Kajakfahren zum Ang Thong Marine Nationalpark, die Perle im Golf von Thailand. Mitten im Golf von Thailand, in direkter Nachbarschaft zu den beliebten Trauminseln Koh Samui und Koh Phangan, liegt einer der außergewöhnlichsten Nationalparks Thailands.

Der Ang Thong Marine Nationalpark hat wohl einen der berühmtesten Aussichtspunkte ganz Thailands zu bieten. Auf der Insel Koh Wuatalab, auf einer Höhe von ca. 500 m, die man über einen geschlängelten und per Seil gesicherten Pfad erreicht, kann man die gesamte Inselgruppe überblicken – ein wahrhaft atemberaubender Anblick und eines der beliebtesten Fotomotive in Thailand.

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Den letzten Tag entspannte ich in meinen Resort und genoss die Ruhe.

Koh Phangan kurz und knapp:

Mir wurde es nach 4 Tagen auf Koh Phangan ehrlich gesagt etwas langweilig. Wenn hier keine Fullmoon Party stattfindet, ist es äußerst ruhig hier, außer in den Party Hostels, da geht immer Party.

Unzählige meist sehr junge Touristen kommen hier nur aus einem Grund her: Vollrausch! Abseits des Fullmoon Beach ist Koh Phangan äußerst ruhig und sehenswert. Die Landschaft und die Traumstrände laden gerade Leute, die auf der Suche nach Erholung sind, zu einem ausgedehntem Urlaub ein. Für meinen Geschmack allerdings ist es auf Dauer etwas zu ruhig.

Auf Koh Phangan bekommt man vor allem außerhalb von Haad Rin teilweise noch einen kleinen Einblick, wie das wirkliche und einfach Leben der Thais vor Jahren hier noch gewesen sein muss.

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Koh Samui – Viel Strand und Nightlife

Die nächsten Tage waren eine gesunde Mischung aus Strand und Nightlife.

Ich habe mich für ein Party Beach Hotel entschieden. Die Ark Bar und das Ark Beach Resort gehören zu den beliebtesten Hotels in Chaweng und die Bar ist ein Party Hotspot auf Koh Samui. Viele kommen nur wegen der Ark Beach Bar und den Beach Partys nach Samui. Die nächsten Tage waren einfach mal zum Party machen und tagsüber am Strand chillen da.

Die Beach Bar zieht an jeden Abend ein großes, meist junges Publikum und Touristen an. Wenn am frühen Abend die meisten Bars in Chaweng noch leer sind, geht hier schon die Post ab. Der Hauseigene DJ heizt der Menge richtig ein sorgt für die passende Atmosphäre.

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Ansonsten kann ich euch nicht viel sagen über Koh Samui, mir hat es dort nicht so gut gefallen, also beschloss ich an jenem Abend noch ein Boot für den nächsten Tag zu reservieren, das mich aufs Festland in Richtung Krabi bringt.

Krabi

Am frühen Morgen ging dann die lange Reise von Koh Samui nach Krabi los. Ich habe mir am Vorabend in einem Reisebüro noch das Ticket besorgt und so wurde ich morgens mit dem Transporter abgeholt und zum Hafen gebracht. Dort ging es dann nach langer Wartezeit auch mal los mit einem größeren Schiff in Richtung Festland. Dort angekommen ging es dann mit einem Reisebus weiter nach Krabi Ao Nang. Nach gefühlten 10 Stunden bin ich auch endlich in Krabi angekommen mitten in der Nacht. Zum Glück traf ich dort einen alten Freund, der dort hin ausgewandert war und der mich dann auch gleich zu einem seiner Bekannten ins Hotel brachte.

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Krabi – Ao Nang

Ich habe mich in Krabi für den Standpunkt Ao Nang entschieden, da er der Dreh- und Angelpunkt in Krabi ist und man von dort aus etliche Touren machen kann.

Ao Nang ist ein typischer Touristenort. Die touristische Infrastruktur ist sehr gut. Entlang der Hauptstraße des Ortes reiht sich Restaurant an Bar an Reisebüro an Massagesalon.

Direkt in Ao Nang ist ein langer Sandstrand, den du von den Hotels im Ort zu Fuß in wenigen Minuten erreichst. Wenn du dir ein Moped mietest, kannst du ein paar Kilometer aus dem Ort raus fahren und findest dort viele richtig tolle Strände und einsame Buchten.

Ao Nang Beach

Der Strand von Ao Nang ist sehr weitläufig und bietet eine entspannte Atmosphäre, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Zum Baden ist der Strand allerdings nicht so ideal geeignet, da vor allem die Longtail-Boote hier anlegen und sehr seicht ist.

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Wie du sehen kannst Ao Nang selbst ist nicht der perfekte Ort für Badeurlauber. Dafür ist Ao Nang der perfekte Ausgangspunkt für Touren zu den wunderschönsten Stränden Thailands. Einer dieser Strände ist der Phra Nang Cave Beach, den du mit einem Longtail-Boot von Ao Nang (100 Baht für eine Strecke) aus anfahren kannst. Er ist meiner Meinung nach der schönste Strand auf dem Festland von Krabi. Der feine weiße Sand, die umliegenden Felsen und das klare türkisfarbene Wasser machen den Phra Nang Cave Beach zu einem kleinen Paradies.

Am südöstlichen Ende des Phra Nang Cave Beaches gibt es eine riesige Höhle, in die du als Besucher mal hineinschauen kannst. Von hier hast du außerdem auch eine tolle Aussicht auf den gesamten Strand.

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Am Abend stürzte ich mich dann noch mit meinem Kumpel ins Nachtleben :-). Am belebtesten ist es nach rings um den Ao Nang Beach. Hier gibt es zwei kleine Barzentren wie z.B den Center Point in Strandmitte. Ebenfalls gut besucht und beschallt sind die Luna Bar oder die Full Moon Bar.

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Am nächsten Tag machte ich einen Ausflug zu einem sehenswerten Wasserfall in der nähe von Krabi.

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Am Abend stand dann mal wieder Nachtleben auf dem Plan 🙂 mein Kumpel hat mir seinen guten Freund ( Tattoowierer ) vorgestellt! cooler Typ! Mit ihm sind wir dann auch um die Häußer gezogen.

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Mit einem tollen Kater am nächsten Tag wurde ich auch schon zur Insel Tour direkt vor dem Hotel abgeholt 🙂 und zum Beach gebracht wo mein Speedboot zur Tour ablegte.

Kaum hatten wir die Schwimmwesten an ging es auch schon los und mein Kater verflog ziemlich schnell beim Anblick dieser Traum Strände.

Mein erster halt war Bamboo Island!

Bamboo Islands

Die schöne und unbewohnte Insel liegt nördlich von Phi Phi Don und bietet neben dem weißen Sandstrand auch Möglichkeiten zum Schnorcheln.

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Als nächstes ging es zum absoluten Highlight der Reise zum bekannten Leonardo DiCaprio in The Beach Maya Bay. Aber ich wurde ziemlich schnell vom Gegenteil überzeugt.

Die Inselgruppe Ko Phi Phi war mal so etwas wie das Paradies auf Erden. Doch davon ist nicht viel geblieben.

Die Realität sieht jedoch wie folgt aus: Jeden Morgen startet von Phuket, Koh Lanta und Krabi (Ao Nang) eine Armada aus unzähligen Speedbooten. Sie liefern sich ein Wettrennen mit dem Ziel Ko Phi Phi. Dass die Inselgruppe genau zwischen drei touristischen Hotspots liegt, trägt noch viel mehr als der Hollywood-Streifen dazu bei, dass es im einstigen Paradies zugeht wie im Containerhafen Rotterdam.

Nach einer halben Stunde Anstehen wurde für unser Boot endlich ein Platz frei (Katastrophe) und ja sieht selbst wie es dort zugeht.

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Nach Ewigkeiten hab ich dann doch mal eine kleine Stelle gefunden um ein paar Fotos zu schießen. Achtung! Es wimmelt dort nur so von Quallen, aber es gibt einen eingezäunten Bereich zum Schwimmen.

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Der nächste Stop war mein persönlicher Favorit auf dieser Tour.

Pi Leh Lagoon/Pi Leh Cove (Phi Phi Leh)

Alle Boote drehen eine Runde durch diese Lagune. Hier hast du eine wirklich tolle Aussicht und die Boote halten eine halbe Stunde. Ich hab die Gelegenheit genutzt, mal wieder Kind zu sein und vom Boot ein paar mal zu Springen. Ein großer Spaß bei dieser Kulisse sag ich euch.

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Viking Cave (Phi Phi Leh)

In der Höhle sind Schwalbennester, deren Eier eingesammelt und als Delikatesse verkauft werden. In der Höhle wohnen die Arbeiter das ganze Jahr und dürfen sofort los schießen, wenn ein Fremder die Hölle betritt.

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Nach einigen Schnorchelstopps, einem davon auf offenem Meer zwischen springenden Fischen, kamen wir schließlich am späten Nachmittag wieder in Ao Nang Beach an.

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Für die nächsten paar Tage habe ich mich entschieden auf Koh Phi Phi zu fahren und habe mir am Abend noch mit AirBnb eine Unterkunft gebucht.

Koh Phi Phi

Die Fähranfahrt war dann eigentlich schon mit das Romantischste, das man auf Koh Phi Phi erleben wird. Bereits wenige Meter auf Land und schon drängen sich zahllose Schlepper um einen und versuchen Zimmer zu vermitteln. Wer noch nicht gebucht hat, sollte wahrlich keine Probleme haben hier eine Bleibe zu finden.
Sobald man sich auf den Weg in Richtung Unterkunft gemacht hat, bietet sich einem ein Anblick, der ständig zwischen besonderes charmant und widerwärtig wechselt.

Ich wurde direkt von jemandem aus meinem Hotel am Hafen abgeholt. Ich erwartete eigentlich wie üblich ein Auto oder Ähnliches 🙂 aber nichts da! Falsch gedacht Der Typ lief voran und ich eine Stunde hinterher bis wir endlich am Resort angelangt waren.

Selbst am Strand geht die Horrorstory weiter. Etlicher Plastikmüll und Bierdosen treiben noch von der letzten Party friedlich im Wasser. Im Sand hat sich ein feines Gemisch aus Muscheln, Sand und zermahlenem Müll gebildet, welches einen Badetag im negativen Sinn unvergesslich macht. Dazu stinkt das Wasser in der relativ ruhigen Bucht und lässt erahnen, was in der letzten Nacht bei den unzähligen Strandpartys geschah.

Trotzdem gibt es natürlich immer wieder Momente, die einen mit Koh Phi Phi versöhnlich stimmen. Ob das nun der ganz spezielle Moment ist, wenn man den beschwerlichen Aufstieg zu Viewpoint 2 geschafft hat und den Ausblick genießt, oder Abends vor seinem Bungalow sitzt und ein kühles Bier genießt.

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Die Abende habe ich mit ausreichend Strandpartys und Bier Pong Spielen mit verrückten Engländern verbracht :-).

Nach 3 Tagen auf der Insel ging es dann mit dem Boot weiter zu meinem letzten Stop der Thailand Reise Phuket. 

Phuket

Mich hat es in Phuket nach Paton Beach verschlagen, wie wahrscheinlich 70% der deutschen Urlauber. Für meine letzten Tage Aufenthalt in Thailand habe ich mir mal wieder das Hilton Hotel gegönnt in Patong Beach.

Bei Ankunft hab ich mir erstmal am Strand ein paar Stunden Ruhe und bisschen Action gegönnt 🙂 und habe Gleitschirmfliegen ausprobiert 🙂 coole Sache!

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Die nächsten Abende verbrachte ich auf den zahlreichen Nachtmärkten und auf der bekannten Bangla Road, gleich 5 Minuten von meinen Hotel entfernt.

Wenn du gerne auch mal die Nacht zum Tag machst, dann bist du auf der Bangla Road in Patong genau richtig. Es ist wohl die bekannteste Rotlichtmeile Thailands.

Doch nicht nur die Lady Bars und Ping Pong Shows findest du hier, sondern auch jede Menge Bars mit Live-Musik oder auch große Diskotheken, wie das Hollywood, oder das Illuzion, was eine Mischung aus Club und Show ist. Besucht unbedingt die berühmt berüchtigte Ping Pong Show in Phuket 🙂 ihr werdet es nicht glauben was man dort alles sieht! Haha!

Auf Phuket kann ich persönlich nicht mit einem Glücksgefühl zurückblicken! Es waren wohl meine schlimmsten Tage dort meiner kompletten Reise!

Erstens wurde ich zwei mal beklaut, so dass fast alles weg war und zu guter Letzt habe ich einem Tag vor meiner Abreise nach Bali noch eine Lebensmittelvergiftung bekommen und durfte mit dieser auch den Flug nach Bali antreten.

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Zusammenfassend kann ich sagen, dass Thailand ein super Erlebnis war. Ob der Norden, Bangkok oder die Inseln im Süden.. alles hat seinen eigenen Flair. Alles was ihr dort braucht, ist viel Zeit, Nerven und einen Rucksack 🙂 und ihr solltet das Rollerfahren ein bisschen beherrschen.

Was zurückblickend etwas schade war, war die Trauer vom Tod des Königs, so habe ich im Norden oder Bangkok vielleicht nicht das eigentliche Thailand erlebt.

Ich hoffe euch gefällt mein Blog Eintrag über meine Thailand Reise.

Freue mich auf eure Kommentare & Fragen an mich.

Der nächste Blogeintrag wie die Reise in Bali weiter geht, kommt demnächst online.

Liebe grüße Patrick

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