TOUGH MUDDER NORDDEUTSCHLAND

Im Mai erreichte mich eine E-Mail von LORÉAL Men Expert. Die E-Mail enthielt eine Anfrage, die mein Sportlerherz direkt höherschlagen ließ! Ich hatte die Möglichkeit, im Team Loreal Men Expert, zusammen mit anderen Instagram Influencern am Tough Mudder Rennen in Norddeutschland teilzunehmen! Ich habe mich über diese Anfrage riesig gefreut! Ohne auch nur eine Sekunde lang zu zögern willigte ich begeistert ein!

Zur Vorbereitung auf den Tough Mudder stellte LORÉAL Men Expert zusammen mit Original Bootcamp in insgesamt 15 Deutschen Städten Bootcamps auf die Beine, um sich optimal auf den Tough Mudder vorzubereiten zu können. Meine Follower hatten dann die Möglichkeit ein 4 Wochen langes kostenloses Boot Camp zu gewinnen und sich mit mir auf den Wettkampf vorzubereiten. Die Vorbereitung lief super ab und ich versuchte bei jedem Personal Training mitzumachen um so auch optimal fit zu werden für Tough Mudder.

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Am Freitag, dem 14. Juli, ging es dann mit einer großen Vorfreude, etwas Angst und Aufregung mit dem Flugzeug in Richtung Norden.

Im „The George Hotel“ angekommen, in welchem L’Oréal Men Expert für uns Zimmer reserviert hatte, konnte ich direkt einchecken. Das Hotel und die modernen und komfortablen Zimmer gefielen mir sehr gut. Frisch gestylt, machte ich mich anschließend auf den Weg zur Hotelbar, wo ich mich mit den anderen Jungs vom Team Men Expert traf.

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Am Abend waren wir dann noch mit dem L’Oréal Men Expert Team beim Dinner im Barefood Deli! Nach dem Dinner gönnten wir uns noch ein paar Getänke an der Hotelbar, ehe es dann auch schon ins Bett ging.

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Am frühen Morgen ging es dann mit dem Bus zum 100 Kilometer entfernten Hermannsburg, wo der Tough Mudder stattfand. Während der Busfahrt kam ich mir irgendwie vor wie bei einer Klassenfahrt. Die Stimmung war prima und wir stimmten uns gemeinsam auf den Wettkampf ein.

Als wir den Austragungsort endlich erreichten, war dort schon so jede Menge los. Ich fühlte mich mehr wie auf einem Open-Air-Festival, als auf einer Sportveranstaltung. Es waren gut gelaunte Menschen in den aberwitzigsten Kostümen zu sehen, die sich auf den Wettkampf einstimmten.

Überall laufen Gleichgesinnte herum, die einfach mal ihren Mann stehen wollen. Interessanterweise waren es nicht nur durchtrainierte Athleten, sondern auch die Mutter von nebenan und der Busfahrer mit dem Bierbauch. Und das macht dieses Event auch aus. Es geht primär um den Spaß, egal ob man schnell oder langsam unterwegs ist.

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Bevor es los ging mit dem Wettkamp, auf den ich mich 2 Monate intensiv vorbereitet hatte, versammelten wir uns im Startbereich. Dort wurde die Stimmung durch ein gemeinsames Aufwärmprogramm von einem Trainer nochmal so richtig aufgeheizt! Und jetzt alle zusammen: „Wer nicht hüpft der ist kein Mudder hey hey… Wer nicht hüpft der ist kein Mudder hey hey…“

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Kurz bevor es dann wirklich los ging musste sich das gesamte Teilnehmerfeld noch einmal hinknien und folgendes Gelöbnis abgeben:

Als Tough Mudder gelobe ich, dass…

…ich weiß, dass Tough Mudder kein Rennen ist, sondern eine Herausforderung.

…ich Teamwork und Teamgeist Vorrang vor meiner Streckenzeit gebe.

…ich nicht jammern werde – Jammern ist was für Kinder!

…ich meinen Mudder-Kameraden helfen werde, die Strecke zu bewältigen.

…ich alle Ängste überwinden werde.

 

Tough Mudder 2017: Strom und Wasser machten aus großen Männern kleine Jungs

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Nach dem Aufwärmen ging es dann ab auf die Bahn. Ich werde nie eines der ersten Hindernisse vergessen. Es war einfach, aber als Einstieg perfekt. Eine etwa zehn Meter lange Spur aus Matsch überspannt mit einem Draht auf Kniehöhe. Nun ging es darum, durch den Matsch zu gleiten. Und ich muss sagen, es fühlte sich richtig gut an. Es erinnerte mich an Kind sein und meine Bundeswehrzeit zugleich. Mit Matsch im Gesicht und am ganzen Körper ging es weiter.

Zum Glück folgte schnell ein Wasserhindernis, welches mich wieder sauber waschen sollte. Aber dieses Hindernis war so furchteinflößend! Es war eine mit Eiswürfeln gefüllte eiskalte Wasserwanne, die es zu durchqueren galt. Dabei musste noch unter einem Balken durchgetaucht werden. Dagegen ist jede kalte Dusche ein Witz. Der Kreislauf ging merklich in den Keller, ein bis dato für mich unbekanntes Gefühl. Danach hieß es nur noch: Laufen, laufen, laufen, denn der Körper musste sich schnell wieder aufwärmen.

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Facetune

Nach einigen Kilometern Laufen und kleineren Hindernissen kam ein weiteres furchteinflößendes Hindernis. Wir mussten 1 Kilometer mit Klamotten durch einen kalten See schwimmen.

Zwischendurch gab es immer mal ein paar Wände über die man klettern musste, oder Matschgruben, die man durchqueren musste. Was mir an diesem Event wirklich toll gefiel, war der enorme Teamgeist. Und zwar nicht nur innerhalb unseres Teams, sondern insgesamt. Bei diesem Lauf ging es nicht darum, eine möglichst schnelle Zeit auf die Bahn zu legen, sondern um Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und maximalen Spaß.

Ein weiteres fieses Hindernis war das „Block Ness Monster“. Es bestand aus zwei großen Rollen, die sich zur Hälfte unter Wasser befanden. Um darüber zu gelangen war Teamwork erforderlich! Während sich eine Gruppe an der Kante der Rolle festhielt, musste die Gruppe dahinter, die sich im Wasser befand, an der Rolle drehen, damit die vordere Gruppe kopfüber ins nächste Wasserbecken gekippt wurde.

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Ich kann leider nicht auf alle Hindernisse eingehen, sonst würde vermutlich keiner mehr den Text bis zum Ende lesen! Deshalb mache ich jetzt mal einen großen Sprung bis zum „Everest 2.0“, dem vorletzten Hindernis. Ihr könnt euch dieses Hindernis wie eine Halfpipe vorstellen. Dadurch, dass der Belag mit Matsch verschmiert ist, ist es quasi unmöglich ohne fremde Hilfe dort hinauf zu kommen! Als ich an der Reihe war, sprintete ich auf das Hindernis zu und wurde oben an Händen und Füßen über die Kante gezogen!

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Wir waren nun bereits seit mehr als 4 Stunden auf dem Kurs und ehrlich gesagt war ich froh, als wir das letzte Hindernis erreichten. Die Kleidung war nass und total voller Schlamm und mir war es auch arschkalt und ich zitterte nur noch so. Doch bevor es über die Ziellinie ging, wurde es nochmal so richtig heftig! „Electroshock Therapy“. Er bestand aus einem Dach, von dem zahlreiche Fäden hingen, die unter Strom standen. Menschen mit Herzschrittmachern wurde davon abgeraten dieses Hindernis zu durchqueren! So wurden hier aus großen Männern plötzlich ganz kleine Jungs. Auch ich musste mich sehr überwinden dieses Hindernis zu durchqueren. Nach fünf Minuten überlegen tu ich es oder nicht??? Habe ich mich doch überwunden und rannte los, meine Kollegen neben mir schrien nur so von Schmerzen, ehe ich keinen einzigen Schlag abbekam 🙂

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Doch dann hatten wir es endlich geschafft! Im Ziel erhielten wir unser orangenfarbenes Stirnband und unser lang erwartetes Finisher-Bier, welches nach vier Stunden und 20 Minuten wirklich vorzüglich schmeckte!

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Danach ging es kurz unter die eiskalte Dusche und dann immer noch nicht wirklich sauber mit dem Bus in Richtung Hotel.

Nach einer stimmungsvollen Busfahrt und einigen weiteren Finisher-Bieren, kamen wir wieder an unserem Hotel an, wo es dann Abschied nehmen hieß. Es hat mir wirklich Spaß gemacht und ich bin schon ein wenig stolz darauf, in einem so coolen Team dabei gewesen zu sein! Wir waren ein tolles Team – und nur im Team macht so ein Event auch richtig Spaß. Aber im Endeffekt waren alle, die dort mitgemacht haben, ein großes Team!

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Ein fettes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle auch noch auch noch an unseren Sponsor L’Oréal Men aussprechen, durch den das Alles erst möglich wurde! Alles war bis ins kleinste Detail geplant und verlief reibungslos ab. Auch meiner Agentur Reichert + Communications, gebührt ein großes Dankeschön! Ich hoffe wir werden in Zukunft noch das ein oder andere Projekt zusammen starten!

Ein weiteres Dankeschön an meinen Sponsor Puma der mich für den Wettkampf ordnungsgemäß mit den besten Schuhen und der perfekten Kleidung ausgestattet hat.

Ich Hoffe der Beitrag hat euch gefallen! Freue mich auf euer Feedback.

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